Eine Frau trinkt Mineralwasser und nimmt Mineralstoffe und Spurenelemente zu sich.

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Mineralstoffe und Spuren­elemente im Mineral­wasser

Von Calcium bis Zink: Natürliches Mineral­wasser trägt unter anderem dazu bei, den Bedarf des Körpers an Mineral­stoffen und Spuren­elementen abzudecken. Welche Stoffe darin enthalten sind und wie diese gekennzeichnet werden, erfahren Sie hier.

Mineralstoffe spielen eine Rolle für die Aufrechterhaltung von Körperfunktionen. Da der Organismus solche Stoffe nicht selbst herstellen kann, müssen sie über Lebensmittel und Getränke aufgenommen werden. Dafür eignet sich unter anderem natürliches Mineralwasser. Es enthält von Natur aus verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente. Denn auf seinem langjährigen Weg durch unterschiedliche Gesteins- und Erdschichten wird es damit angereichert.

Was sind Mineralstoffe und Spurenelemente?

Mineralstoffe wie zum Beispiel Calcium, Magnesium oder Natrium sind anorganische Nährstoffe. Sie übernehmen zahlreiche Funktionen im Körper. Diese sogenannten Mengenelemente kommen im Organismus in größerer Konzentration vor und müssen täglich in Gramm-Mengen aufgenommen werden.

Spurenelemente hingegen sind Stoffe, die im Körper nur in geringer Konzentration vorhanden sind. Sie müssen daher auch nur in sehr kleinen Mengen aufgenommen werden. Dazu zählen etwa Jod oder Fluor. Mineralstoffe und Spurenelemente sind wichtig für den Organismus. Man unterscheidet bei Mineralstoffen und Spurenelementen sogenannte Kationen und Anionen: Kationen sind positiv geladene Teilchen, Anionen sind negativ geladen.

Ausgewählte Inhaltsstoffe auf einem Blick

In natürlichem Mineralwasser kommen Mineralstoffe und Spurenelemente in unter­schied­licher Konzentration vor. Zu den verbreiteten Inhaltsstoffen zählen die folgenden:

Kationen

  • Calcium
  • Kalium
  • Magnesium
  • Natrium


Anionen

  • Chlorid
  • Hydrogencarbonat (Salze der Kohlensäure)
  • Sulfat (Salze der Schwefelsäure)


Spurenelemente

  • Fluorid
  • Jodid

Welche Mineralstoffe in welcher Konzentration in den Produkten der führenden österreichischen Mineralwassermarken enthalten sind, erfahren Sie beim Forum Natürliches Mineralwasser.

So werden Mineralstoffe über Mineralwasser aufgenommen

Im Mineralwasser sind Mineralstoffe und Spurenelemente bereits in ionisierter – das heißt: gelöster – Form enthalten. Dadurch haben sie eine hohe Bioverfügbarkeit, sie lassen sich vom Körper rasch verwerten. Die Mineralisierung beeinflusst auch den Geschmack des Wassers.

Mineralstoffe und Spurenelemente kommen in jedem Mineralwasser in unterschiedlichen Mengen vor. Manche Wässer sind reicher an Calcium, andere wiederum haben einen höheren Magnesiumanteil. Über Details zur empfohlenen Menge von Mineralstoffen klären die Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr auf.

Die Kennzeichnung von Mineralstoffen und Spurenelementen

Die Etiketten der Mineralwasserflaschen informieren darüber, in welchen Mengen welche Stoffe darin enthalten sind. Übrigens: Überdosieren kann man beim Mineralwasserkonsum nicht, denn keines der heimischen Mineralwässer weist eine zu hohe Konzentration an Mineralstoffen auf. Informationen darüber, welche nährwert- beziehungsweise gesundheitsbezogenen Angaben zulässig sind, liefern die österreichische Mineralwasser- und Quellwasserverordnung sowie die EU-Verordnung Nr. 1924/2006 über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben (sogenannte EG-Health-Claims-Verordnung).

Ab wann natürliches Mineralwasser einen sehr geringen, einen geringen oder einen hohen Gehalt an Mineralien aufweist, ist in der Mineralwasser- und Quellwasserverordnung ebenso festgelegt wie zulässige Angaben und andere Kriterien. Auch die Grenzwerte für bestimmte natürlich vorkommende Bestandteile von Mineralwasser sind darin klar festgelegt. Beispielsweise liegt der Grenzwert von Kupfer bei 1,0 mg/l, bei Selen sind es 0,010 mg/l.

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